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in der Malzhaus Galerie

Eröffnung der Doppel- ausstellung

"Es ist nicht leise in meinem Kopf" und "BRÜCHE – Von Aufbrüchen zu Umbrüchen"

Der Community Brunch zur Ausstellungseröffnung war ein voller Erfolg.
Eine bewegende Eröffnung, viele gute Gespräche und echte Begegnungen haben diesen Vormittag besonders gemacht. Danke an alle, die da waren und mit vielen leckeren, internationalen Speisen zum gemeinsamen Brunch beigetragen haben – zusammen wurde es bunt, vielfältig und unsagbar herzlich.
Ein besonderer Dank gilt Frau Lenore Lobeck, der Initiatorin der Ausstellung „Es ist nicht leise in meinem Kopf“, und ihrem Mann, die extra aus Schwarzenberg bei diesem Wetter angereist sind und die Ausstellung eröffnet haben.

Ebenso danken wir unseren Bündnismitgliedern dem Malzhaus und den Arbeitsmarktmentoren Vogtland für die Mitorganisation und wertvolle Unterstützung.
Die Ausstellung ist noch bis zum 06.02. im Malzhaus zu sehen. 

mit Juliane Pfeil

Input und Ingwertee

Am 30.01. durften wir bei Input und Ingwertee Juliane Pfeil (MdL/SPD) bei uns begrüßen. In ihrem Vortrag zum Thema Integration sprach sie über die aktuelle Situation und Zahlen, über Zuständigkeiten von Bundes- und Landesebene sowie über die Praxis der Arbeitsmarktintegration.

Auch Fragen zu polarisierenden Debatten und gängigen Narrativen wurden offen und sachlich diskutiert. Der anschließende Austausch war spannend, ehrlich und respektvoll.

Es war schön zu erleben, dass Menschen sich auf Augenhöhe begegnen, einander zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen.

Vielen Dank an Juliane Pfeil und an alle, die dabei waren.
Ein besonderer Dank geht an Yvonne für die superleckeren Brötchen! ????????

Komm, lies in meinem Leben

Living Library

Am 18.01 fand im Malzhaus Plauen die Veranstaltung „Lebendige Bibliothek“ statt.

Ein Abend, der berührt hat – und der gezeigt hat, wie wichtig Zuhören ist.

Die Arbeitsmarktmentoren Vogtland stellten ihre Arbeit vor und hatten Teilnehmer*innen aus ihrem Programm mitgebracht. Menschen, die ihre ganz eigenen Lebensgeschichten erzählt haben. Geschichten vom Ankommen, vom Zweifeln, vom Durchhalten. Vom Verlassen der Heimat – dem Abschied von vertrauten Orten, von Familie, von einem Leben, das einmal selbstverständlich war. Oft begleitet von Angst, aber auch von Hoffnung.

In der Lebendigen Bibliothek ging es nicht um Zahlen, Schlagzeilen oder Vorurteile. Es ging um Menschen. Um das, was belastet. Um das, was schwer war und bis heute nachwirkt. Aber auch um Mut, neue Wege, um Kraftquellen und Perspektiven.

Diese Begegnungen machen deutlich: Kein Mensch lässt sich auf Herkunft oder Zuschreibungen reduzieren.
Wer zuhört, erkennt schnell, dass hinter jedem Lebensweg ein individueller Mensch steht – ein Mensch wie du und ich.

Zuhören! Kennenlernen! Verstehen!
Wenn wir bereit sind, unsere eigene Perspektive zu öffnen, entsteht ein respektvolles Miteinander – und ja, Freundschaften.

Danke an alle Menschen, die den Mut hatten, ihre Geschichten zu teilen. ❤️
Danke an die Arbeitsmarktmentoren Vogtland für diese wertvolle Arbeit.
Danke an alle, die zugehört, nachgefragt und sich auf echte Begegnungen eingelassen haben.

Die Zeit ist wie im Flug vergangen. ???????? Eine Wiederholung wurde ausdrücklich gewünscht und wird folgen.

Filmvorstellung

Kein Land für Niemand

Die Filmvorführung vom 16.01. „Kein Land für Niemand“ war zutiefst bewegend.
Das Gesehene musste erst einmal sacken, bevor wir in die anschließende Diskussionsrunde gehen konnten – viele hatten Fragen, doch das Gesehene saß tief und einige kämpften noch mit den Tränen.

Der Film zeigt das, was wir sonst kaum zu sehen bekommen:
wie unmenschlich und systematisch Abschottung funktioniert, wie Leid und Tod bewusst in Kauf genommen wird – fernab der europäischen Küsten, fernab der öffentlichen Wahrnehmung.

Man lässt Menschen nicht ertrinken. Punkt.

Die Arbeit von Sea-Eye, Sea-Watch und anderen zivilen Seenotretter:innen ist unverzichtbar.
Das sind keine Schleuser – das sind Retter.
Menschen, die dort helfen, wo Staaten versagen oder wegsehen.
Darüber gibt es nichts zu diskutieren.

Danke an Yvonne Marchewitz von Sea-Eye e.V. aus Hannover – für diesen Film, deine Zeit und die wertvollen Informationen.????????

Wer diese Arbeit unterstützen möchte:
Es gibt viele Möglichkeiten – durch Spenden, durch Teilen von Informationen, durch Haltung.
Wegsehen ist keine Option.

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