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Vortrag: Wenn die Nacht verschwindet

Was bedeutet Licht-verschmutzung?

Die Nacht ist ein kostbares Gut – für unsere Tier- und Pflanzenwelt ebenso wie für uns Menschen. Seit jeher dienten Sternbilder der Orientierung und Navigation, und die Magie der Milchstraße begleitet viele von uns seit Kindertagen. Doch der klare Blick auf den Nachthimmel geht zunehmend verloren.

Der stetig wachsende Einsatz von künstlichem Licht bringt unseren natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus aus dem Gleichgewicht. Dabei steuert dieser Wechsel lebenswichtige Prozesse wie Schlaf, Wachstum und Zellregeneration. Für einen tiefen, erholsamen Schlaf brauchen wir Dunkelheit – frei von künstlichen Lichtquellen. Schon Kinder leiden heute unter Schlafstörungen infolge von Lichtverschmutzung.

Auch Tiere sind betroffen: Künstliches Licht in der Nacht verursacht Stress und beeinträchtigt das Verhalten von Zugvögeln, nachtaktiven Säugetieren und Insekten. Damit trägt Lichtverschmutzung erheblich zum Artensterben bei und beeinflusst ganze Ökosysteme.

Doch was kann jede und jeder Einzelne konkret gegen Lichtverschmutzung tun? Sorgen künstliche Lichtquellen wirklich für mehr Sicherheit und verhindern sie Straftaten?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich Volkmar Ihle, Mitglied der gemeinnützigen Organisation Paten der Nacht, in seinem Vortrag. Im Anschluss lädt er zu einer offenen Diskussionsrunde ein und zeigt auf, welche Auswirkungen Lichtverschmutzung auf Mensch und Natur hat – und wie wir ihr begegnen können.

Veranstalter:
Natur- und Umweltzentrum Vogtland - Falkenstein / OT Oberlauterbach

Datum:
23.04.26

Uhrzeit:
18 Uhr

Ort:
Natur- und Umweltzentrum Vogtland - Falkenstein / OT Oberlauterbach

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